Wichtige Fragen und Antworten
Hier finden Sie wichtige Antworten auf Fragen zum Ausstellerkreis Chillventa.
Warum eine neue Fachmesse Chillventa Nürnberg?
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Der Auslöser für eine Initiative von Seiten der Aussteller war die letzte IKK in Hannover, deren Ergebnis allgemein als 'Desaster' bezeichnet werden musste. Gegenüber dem Vorjahr 2004 in Nürnberg hatte sich die Besucherzahl auf rund 13.700 nahezu halbiert.
Analysiert man dieses Ergebnis, wird deutlich, dass fast alle wichtigen Hersteller von Verdichtern und Wärmeaustauschern, der deutsche Fachgroßhandel und auch Anbieter von Wasserkühlsätzen in 2005 eine „IKK-Pause“ einlegten. Weiterhin haben Aussteller der Messe in zahlreichen Gesprächen selbst erkannt, dass die Darstellung der negativen Auswirkungen von Hannover durch die internationale Fachpresse bei ausländischen Besuchern und Ausstellern die IKK als internationale Fachmesse in Frage stellen.
Eine weitere IKK in Hannover war aus diesen Gründen für die ausstellenden Unternehmen nicht mehr tragbar. Was aber war zu tun? Die Aussteller haben sich mit diesem Ergebnis an den IKK-Veranstalter VDKF gewendet - mit dem Wunsch, den 2-Jahres-Rhythmus der IKK umzusetzen und die Messe künftig ausschließlich in Nürnberg zu veranstalten, das als Standort national und international unumstritten ist. Damit sollte auch Ruhe in die Diskussionen im In- und Ausland gebracht werden. Diese und weitere Wünsche wie auch Bedingungen der ausstellenden Unternehmen sind in der Resolution der „Ausstellerinitiative pro IKK“ vom 26. April 2006 festgeschrieben worden. Unterstützt wurde die Resolution von Statements zahlreicher Branchenorganisationen. Entscheidung ist gefallen
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Leider hat sich der VDKF für die neuen Standorte Stuttgart und Frankfurt entschieden. Ein Entschluss, den viele Aussteller nicht mittragen können, da zu erwarten ist, dass das Fernbleiben wesentlicher Aussteller aufgrund des Standortwechsels die Besucherzahl erneut absinken lässt - möglicherweise noch unter die 10.000er Marke. Damit ist die Existenz der IKK in der bisherigen Form stark gefährdet.
Den Ausstellern ist bewusst, dass durch ein Scheitern der IKK auch der Messestandort Deutschland für die Kälte- und Klimawirtschaft gefährdet wäre oder stark an Bedeutung verlieren würde. Aus diesem Grund haben die Aussteller der „Initiative pro IKK“ entschieden, im 'Ausstellerkreis Chillventa Nürnberg' weiter zu arbeiten und die NürnbergMesse aufgefordert, für diesen etablierten Standort ein Konzept zu entwickeln.
Die Verwendung des Namens IKK in Verbindung mit der ISH/aircontec als „IKK Building“ wird von Herstellern als schädlich angesehen. Vor allem internationale Fachbesucher, die 'die alte IKK' erwarten, würden enttäuscht werden. Außerdem stellt sich die Frage, wie die für Frankfurt angekündigte gesamtenergetische Betrachtungsweise von Gebäuden durch den VDKF wahrgenommen werden soll? Was zeichnet die Chillventa Nürnberg aus?
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Weder ein einzelner Verband, noch ein Kreis von Herstellern können heute in der schwierigen deutschen Messelandschaft und vor dem Hintergrund eines internationalen Wettbewerbs eine Messe alleine und dauerhaft erfolgreich ausrichten. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Herstellern, den einschlägigen Verbänden und einer flexiblen Messegesellschaft können dies gewährleisten.
Diese Zielstellung wird mit der Chillventa Nürnberg realisiert. Die Aussteller haben bereits einen Fachbeirat aus allen Segmenten des Ausstellungsangebots und aus der Besucherseite gebildet. Dieser Beirat traf sich bereits im September 2006 zu seiner ersten Arbeitssitzung. Aktiv beteiligt sind daran die Branchenverbände ASERCOM, BIV, DKV, FGK, IZW und VDMA - ALT.
Die neue Messekonzeption birgt weder für die Aussteller, noch für die Messegesellschaft wesentliche finanzielle Vorteile. Einnahmen, die früher und auch noch 2006 der VDKF von der Messegesellschaft bekommen hat, werden künftig eingesetzt, um Branchenverbände, die zum Gelingen der Chillventa Nürnberg beitragen, angemessen zu vergüten. Weiterhin wird der Werbe- und Kommunikationsetat im In- und Ausland verdoppelt, um weitere Besucher aus dem In- und Ausland zu werben. Ein weiterer Teil wird für eine Absenkung der Standmieten eingesetzt. Von diesem Maßnahmenpaket profitieren Aussteller, Verbände und Besucher, also die gesamte Branche. Welche Bedeutung hat der Ausstellerkreis Chillventa Nürnberg?
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In Hannover 2005 fehlten der Großhandel, Hersteller von Verdichtern, Wärmetauschern und Wasserkühlsätzen. Dies führte zur bereits erwähnten Halbierung des Besuchervolumens. Wenn nun zugleich auch alle großen Klimageräte- und Ventilatorenhersteller, Teile der Gewerbekühlung und Unternehmen der Industriekälte die IKK 2008 nicht mehr beschicken würden, ist mit einem weiteren wesentlichen Besucherrückgang zu rechnen.
Das Abstimmungsergebnis der ersten Sitzung des Ausstellerkreises Chillventa am 27. Juli 2006 in Frankfurt zeigt, welche Unternehmen nicht auf der angekündigten IKK 2008 in Stuttgart dabei sein werden. Erkennbar wird, dass wichtige Segmente für den Fachbesucher dann in Stuttgart nicht mehr repräsentativ vertreten sein werden. „Übernahmeversuch gescheitert?“
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Die Aussteller haben in ihrer ursprünglichen Resolution vom 26. April 2006 zum Ausdruck gebracht, dass sie 'pro IKK' gedacht und mehrfach klar und deutlich dargelegt haben, dass sie die Zukunft der IKK gemeinsam mit dem VDKF sehen.
Der jetzt eingeschlagene Weg der Aussteller war nicht der Ursprungsgedanke. Die Aussteller sind insgesamt enttäuscht, dass ihr Verhandlungsangebot und auch konkrete Vorschläge nicht berücksichtigt wurden. Gedanken eines Übernahmeversuchs hat es zu keinem Zeitpunkt gegeben.

